Auch die Handybranche in der Krise?

Auch das Mobilfunkgeschäft schafft es nicht der Krise zu entkommen. Zwar trifft es diesen Bereich nicht so stark wie beispielsweise die Automobilbranche, doch sind die Einschläge der Finanz- und Wirtschaftskrise inzwischen durchaus auch hier zu spüren.

So berichten Nokia sowie Sony Ericsson von erheblichen Verlusten. Die Verkaufszahlen für Handys sind bei Nokia um ganze 15% zurückgegangen sowie bei dem etwas kleineren Unternehmen Sony Ericsson um sage und schreibe 40%. Damit hat Nokia ein ernst zunehmendes Problem und Sony Ericsson ein großes! Um sich aus der Schlinge zu ziehen werden wohl erhebliche Anstrengungen nötig sein, wenn nicht sogar erneut staatliche Hilfe. Unbekannt ist bislang wie viele andere Handyunternehmen auch noch schlechte Zahlen vorzuweisen haben.

Die Gründe für dieses Einbrechen der Umsätze liegen vor allem im sparsameren Verhalten der Verbraucher. Viele versuchen auf günstigere Tarife auszuweichen oder schränken ihr Telefonverhalten ein. Auch wird immer häufiger auf gratis SMS aus dem Internet ausgewichen anstatt die Kurznachricht über das Mobiltelefon und damit über den Provider abzuwickeln. Das Ganze setzt sich natürlich auch beim Verkauf der Handymodelle fort.

So verkaufen sich neue Modelle eher schleppend, es sei denn sie haben Kultstatus wie etwa das neue iPhone. Ansonsten wird eher auf sehr preiswerte Handys zurückgegriffen oder Handykunden behalten ihr altes Gerät und bauen lediglich eine neue SIM-Karte ein wenn ihr Vertrag abgelaufen ist. Letztendlich ist das mobile Telefonieren ein Luxus auf den man viel eher verzichten kann als auf vieles andere. Somit ist gehört das Handy mit zu den Sachen an denen die Privatkunden in Zeiten der sich zuspitzen Krise sparen wollen.

  • Datum: 20.07.2009
  • Kategorie: Handy

3 Responses to “Auch die Handybranche in der Krise?”

  1. Marian Says:

    Hi !
    Logisch … Die Wirtschaftskrise macht vor niemandem halt. Ich finde aber das es auch was gutes hat, denn jetzt wird wieder verstärkt eine richtige Beratung zählen um eine effektive Kundenbindung zu realisieren.
    Also nicht nur Kunde rein - hier ist dein neues Handy und Kunde wieder raus !!!
    So wie ich es noch gelernt bekommen habe so sollte es normalerweise immer sein.
    Den meisten Umsatz machen die Verkäufer bei mir die geziehlt Fragen an den Kunden stellen, denn nur so ist gewährleistet das man als Verkäufer auch genau weis was der Kunde will. Sollte dabei mal nicht soviel Umsatz rauskommen, so erinnert sich der Käufer wenigstens daran und kommt wieder ! und das ist in meinen Augen das wichtigste.
    Gruß Marian

  2. Urlaub Says:

    Ich bin auch der Meinung, dass zufriedene Kunde einfach die beste Lösung für die Krise darstellen. Ich habe es schon erlebt, dass Kunden wieder gekommen sind, weil sie mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis einfach zufrieden waren.
    Zudem denke ich, dass die Handybranche sich schnell erholen wird. Neue Produkte sind immer verlockend und somit wird sich die Krise wohl in Grenzen halten!

  3. Rolfo Says:

    Letztlich braucht doch jeder ein Handy, die Frage ist nur, was für eins und mit was für einem Vertrag. Früher kam man mit einem Vertrag eigentlich immer günstiger weg, wenn man ca. 100 Minuten im Monat telefoniert hat. Heute kann man sich auch ein Billighandy kaufen und eine Discounter Karte reinstecken. Was das Geschäft aber beleben könnte, sind die ganzen neuen Smartphones, mit denen man unterwegs online sein kann. Dazu braucht man dann aber eine Datenflatrate, die bezahlbar ist. Ich habe noch keins, aber irgendwie reizt es mich schon…

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